Aus dem Handelsblatt-Archiv: 400 Milliarden Euro werden in Deutschland pro Jahr vererbt. Was ist mit jenen, die leer ausgehen? Ein Soziologe erklärt, was Nicht-Erben fühlen.
Aus dem Handelsblatt-Archiv: 400 Milliarden Euro werden in Deutschland pro Jahr vererbt. Was ist mit jenen, die leer ausgehen? Ein Soziologe erklärt, was Nicht-Erben fühlen.
Vielleicht bin ich (hoffentlich nur heute) zu dumm, ich verstehe deinen Punkt nicht.
Ich fange noch mal weniger emotional mit meinem Punkt an, der vielleicht nicht besonders gut formuliert war:
Unsere Vergütung findet größten Teils nach Qualifikation statt (vereinfacht Angebot/Nachfrage?) und nicht danach welche Leistung für unsere Gesellschaft erbracht wird. Letzteres ist halt auch verdammt schwer messbar. Gleichzeitig wird gesagt, wer mehr leistet hat mehr/soll mehr haben. Wie soll das gehen? Ich meine: Das muss es gar nicht so lange alle genug haben um anständig zu Leben. Dies wiederum ist für immer mehr Menschen nicht möglich weshalb die Mär von Leistung und entsprechender Belohnung offensichtlicher wird. Warum können immer weniger Menschen gut leben obwohl der Wohlstand steigt? Das ist uns auch leider allen klar: Vermögen wird immer weiter auf weniger umverteilt. Kein (kaum ein) Nutznießer dieser Entwicklung wird sich da benachteiligen und so laufen wir sehenden Auges in Messer.